Brunnenweg Pfaffenhofen

Eine Wanderung durch den Stromberg, die von Brunnen zu Brunnen führt. Insgesamt begegnen Ihnen auf Ihrem Weg sieben Brunnen und Quellen –
eine märchenhafte Zahl für eine märchenhafte

Wanderung. Ein Brunnensymbol kennzeichnet den Weg: ein Winkel, dessen offene Seite die Fließrichtung des Wassers und die Laufrichtung des Wanderers angibt.

 

Brunnenweg Pfaffenhofen

Tourenbeschreibung Brunnenweg

Erste Station der Wanderung ist der idyllisch gelegene Rodbachhof. Er ist Namensgeber der Quelle, die bis zum Jahr 1999 das Gehöft mit Wasser versorgte. Der Weg führt weiter in den Strombergwald zur Bierenteich-Quelle, die ihren Ursprung im bunten Mergel hat und daher sehr mineralstoffreich ist.

Unterhalb des Weißen Steinbruchs trifft der Weg auf „Steinhauer´s Rast“ - eine Quelle mit langer Geschichte.

Rodbachhof
Rodbachhof
Wetzsteinklinge
Wetzsteinklinge

Die vierte Station der Rundwanderung ist die Wetzsteinklinge. Ihren Namen verdankt sie zum
einen der Geländeform „Klinge“ und zum anderen wurde der feine Stubensandstein zum Messerschärfen verwendet. Am Petersbrunnen ist der rund 180 Mio. Jahre alte Wetzstein bemerkenswert.

Die sechste Quelle liegt im neuen Feld, wo sich der Wald unvermutet zur Wiese öffnet. Im Schilfsandsteingebiet schmeckt und riecht das Wasser nach Schwefel und Eisen. Über Robert´s Brunnen führt uns der Weg zum Ausgangspunkt zurück.

Robertsbrunnen
Robertsbrunnen

Sehens- und Erlebenswertes entlang des Brunnenwegs

Rodbachhof

Der Rodbachhof ist eine der ersten urkundlich erwähnten Ansiedlungen im Zabergäu. Er steht unweit der Stelle des abgegangenen Ortes Rodenbach, der schon 793 n. Chr. in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Lorsch genannt wird.

Rodbachhof
Rodbachhof

Weißer Steinbruch

Ein einmaliges Fenster in die Keuper-Zeit: Erleben Sie den Strombergwald von seiner besten Seite und ergänzen Sie Ihre Wanderung über den Brunnenweg mit einem Abstecher zum Weißen Steinbruch. Er ist Fundort aufsehenerregender Fossilien aus der TRIAS-Zeit (vor ca. 220 Mio. Jahre) und bietet gleichzeitig mit seiner Aussichtsplattform einen herrlichen Blick ins Zabergäu.


Berühmt wurde der „Weiße Steinbruch“ besonders durch die Reptilien- und Amphibienfunde. Abgüsse
der Fundstücke können im Rathaus in Pfaffenhofen besichtigt werden, beispielsweise die rechte Pfote des Dinosauriers „Sellosaurus“.

Katzenbachsee

Der als Stausee angelegte Katzenbachsee liegt am Ortsrand von Weiler. Die reizvolle Landschaft rund
um den See ist sommers wie auch winters als Ausflugsziel sehr beliebt. Am Katzenbach besteht zudem die Möglichkeit an einem überdachten Grillplatz zu grillen.

Erlebnis Brunnenweg und Weißer Steinbruch

Führungstermine über den Brunnenweg und durch den Weißen Steinbruch können Sie beim Neckar-
Zaber-Tourismus e.V. unter www.neckar-zaber-tourismus.de oder Tel. 07135/933 525 erfragen und buchen.

Wichtige Infos zum Wanderweg

Länge: 9 km bzw. 6,8 km oder 4,2 km

Profil: Gesamtanstieg ca. 80m

Beschaffenheit: überwiegend Waldwege

Beschilderung: Ein Brunnensymbol kennzeichnet den Weg: ein Winkel, dessen offene Seite die Fließrichtung des Wassers un die Laurichtung des Wanderers angibt. Das blaue Symbol kennzeichnet die gesamte Strecke, Rot und Gelb weisen die Abkürzungen auf 6,8 km (rot) bzw. 4,2 km (gelb) aus

 

TIPP: Auch als Tagestour (17,5 km) möglich in Kombination mit Tour Nr.1 Zaberfelder "Seenweg".

Sehenswertes & Besonderheiten

Sehenswertes: Rodbachhof, zahlreiche Brunnen und Quellen

 
Besonderheiten: Weißer Steinbruch

 
Freizeitmöglichkeiten: Grillstelle

Gastronomie

Downloads & Links

Eindrücke - Bildergalerie